Die EU will etwas von der Schweiz

Nach langen Schmollen will Brüssel wieder mit der Schweiz ins Gespräch kommen. Frage ist nur welche Bedingungen die EU-Turbos im Bundesrat in Brüssel akzeptieren? 

Warum soll nicht die Schweiz einmal die Bedingungen auf den Tisch legen, bevor in Brüssel weiter verhandelt wird. Da wäre zum Beispiel die gegenseitige Achtung der Verhandlungspartner, die Gleichwertigkeit und das Unterlassen von Erpressung oder ähnlich Machenschaften seitens der EU. Die Schweizer Verhandlungsdelegation könnte auch klare Grenzen ziehen. Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Schweiz (Steuerpolitik), keine Umdeutung von Volksentscheiden in der Schweiz und keine Verletzung unserer Souveränität.

Wieviel EU verträgt die Schweiz eigentlich? Aus der Perspektive der Unabhängigkeit müssen die EU und die Schweiz getrennte Wege gehen. Alles andere verstösst gegen die Gesetze zur eindeutigen Positionierung unseres Landes innerhalb der Staatenvielfalt. Die Schweiz kann ihren Status als neutraler, unabhängiger Staat nur dann aufrechterhalten, wenn er sich gegenüber  Brüssel klar abgrenzt. 

Wichtig ist, nicht die Schweiz braucht ein Rahmenabkommen, sondern die EU, sonst gerät die EU-Diktatur in Schwierigkeiten. Einmal in Bezug auf die Brexit-Verhandlungen und andrerseits könnten die aufmüpfigen Mitgliedsländer ermutigt werden , sich am Beispiel Schweiz zu orientieren. Innerhalb der EU brodelt es mehr als wir ahnen. Viele Lände wollen sowenig EU wie nötig und so viel Nationalstaat wie möglich! Eine Schweiz, die noch auf ihre Souveränität pochen kann, ist daher eine Gefahr für die angestrebte Zentralregierung in Brüssel.