Kurzporträt des Komitees selbstbewusste freie Schweiz

Das Komitee selbstbewusste freie Schweiz setzt sich für den Erhalt der Grundwerte der Schweiz ein. Es wurde im Vorfeld der EWR-Abstimmung 1992 gegründet. Ziel war und ist, die Europapolitik der Schweiz so mitzugestalten, dass die Schweiz als unabhängiges Land bestehen bleibt und ein EU-Beitritt verhindert wird.

Die Europapolitik kann jedoch nicht isoliert als aussenpolitisches Thema bearbeitet werden. Sowohl Wirtschafts- Verteidigungs-, Sozial-, und Bildungspolitik unterliegen erheblichen europapolitischen  Einflüssen.

Ebenfalls geraten Finanz- und Steuerpolitik wie auch die Landwirtschafts- und damit die Ernährungspolitik unseres Landes immer mehr in den Sog zentralistischer Forderungen seitens Brüssel.

Die unter dem Segel der Globalisierung vorangetriebenen Freihandelsakommen (TTIP. Tisa, usw.) sind eine ernst zunehmende Gefahr für die Souveränität der Schweiz. Nicht minder gefährdet wird die Identität Schweiz durch die Anbiederung an internationale Organisationen. Die Schweiz hat wegen ihrer bewaffneten Neutralität ein besonderen Status innerhalb der Weltgemeinschaft, den wir gegen die Vereinnahmung von Aussen und die Andockungsgelüste  im Innern verteidigen werden.

Wir stehen für  eine starke Schweiz ein, die einerseits ihre eigenen Interessen mit Nachdruck und grossem Selbstbewusstsein wahrnimmt, sich andererseits aber auch solidarisch zeigt, wenn es darum geht, wirkliche Not zu lindern und humanitäre Katastrophen zu verhindern.

Das Komitee selbstbewusste freie Schweiz, setzt sich für den Erhalt der direkten Demokratie ein und wehrt sich gegen den bewusst eingeleiteten Souveränitätsverlust  einer freien und unabhängigen Schweiz - ungeachtet ob diese Angriffe aus dem Ausland kommen oder im Inland ausgelöst werden.

Wir stützen die Säulen der Schweiz: direkte Demokratie, Föderalismus und Subsidiarität, die Verteidigungsbereitschaft durch eine starke Armee, den Erhalt des Milizsystems sowie eine strikte Gewaltentrennung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative. Wir erteilen dem Zentralismus eine klare Absage und setzen uns für den Erhalt der Gemeindeautonomie ein. Die bewaffnete Neutralität unseres Landes darf durch keine Einbindungen in internationale Organisationen oder Verteidungsbündnisse unterwandert werden.

Damit die Schweiz ihr direktdemokratisches System und ihre einzigartige Position als Sonderfall bewahren kann, braucht es die Bereitschaft der Bürger solidarisch und eigenverantwortlich für die Schweiz einzustehen. Dem freiheitlichen Gedanken und dem Schutz der Souveränität sind auch Ausländer-  Integrations- und Einbürgerungspolitik unterzuordnen.

Für all dies setzen wir uns ein!

der Vorstand